Menu Content/Inhalt
Startseite

Termine

Fördervereinsitzun...
September 6, 2010 (20:00)

Beratungsabend 9/10
September 8, 2010 (17:00)

Elternabend Kl. 5-13
September 8, 2010 (19:30)

Integrationsfahrt ...
September 13, 2010 (08:00)

Elternbeiratswahl ...
September 28, 2010 (19:30)

Kalender anzeigen
September 2010 Oktober 2010
Mo Di Mi Do Fr Sa So
Week 35 1 2 3 4 5
Week 36 6 7 8 9 10 11 12
Week 37 13 14 15 16 17 18 19
Week 38 20 21 22 23 24 25 26
Week 39 27 28 29 30





Passwort vergessen?
Klassenfahrt nach Köln PDF Drucken
Klasse 9d, Mai 2010

Lange, lange haben wir gebraucht, aber dann stand es doch fest: Wir fahren auf Klassenfahrt nach Köln! Aber das war noch nicht alles, was es zu entscheiden galt. Schließlich wollten wir in Köln ja so einiges unternehmen. Nach vielen Diskussionen und Abstimmungen wurden Stadtführung mit Rheinfahrt, Schokoladenmuseum, Besuch des Aqualandes und das Sport- und Olympiamuseum als gemeinsame Aktivitäten ausgewählt.
Das alles kostet aber verdammt viel Geld und so überlegten wir, wie wir vor der Klassen­fahrt etwas Geld verdienen könnten, um das Ganze günstiger zu gestal­ten. Und wieder gab es zahlreiche gute Ideen! Wir einigten uns darauf, am Samstag, den 17. April eine Autoputzaktion zu starten. Wir wedelten und wienerten, saugten und klopften, dass die Autos nur so blinkten. Damit es den Autobesitzern in der Zwischenzeit nicht zu langweilig wurde, bekamen sie Kaffee und Kuchen angebo­ten, was sie auch dankbar annahmen. Wir wurden gut entlohnt, auch durch den Verkauf von Kaffee und Kuchen kam noch so mancher Euro dazu und am Ende hatten wir für jedeN SchülerIn etwa 20 Euro eingenommen. Das war also ein voller Erfolg!
So erfolgreich ging es auch weiter: Wir hatten eine SUPER-Stadtführerin, die uns Köln so richtig auf KÖLSCH erklärte und so manches Ereignis mit einem kölschen Spruch abrundete. Weder das kalte Wetter noch die teilweise laute Umgebung konnten unsere Stadtführerin beeindrucken, sie blieb stets gut gelaunt. Die anschließende Rheinfahrt war zwar ganz nett, aber aufgrund des schlechten Wetters auch wiederum nicht so toll! Aber von solchen Kleinigkeiten ließen wir uns die Laune natürlich nicht verderben. 

Wir hatten uns schon alle auf das Schokoladen­museum gefreut, besonders auf den Schoko­laden­brunnen dort. Er ist auch ohne Zweifel sehr beeindruckend, leider konnten wir uns nicht beliebig viel Schokolade dort abholen, sondern mussten uns mit ein bis zwei Wäffel­chen in Schokolade getaucht zufrieden geben. Ein tolles Museum ist es trotzdem: Man kann viel über die Kakao­pflan­ze, den Kakaohandel, Schokoladen­herstellung, verschiedene Schokolademarken und die Werbung für Schokolade lernen. Und natürlich konnten wir Schokolade einkaufen, was wir auch reichlich taten.

Nach so vielen Kalorien, die wir entweder gesehen oder zu uns genommen hatten, MUSSTEN wir ja was für die Figur tun: Auf ging es ins Aqualand. Dort konnten wir uns so richtig austoben und entspannen. Eine Looping-Rutsche war zwar nicht für alle der ideale Freizeitspaß – aber für viele, sogar Frau Steinbach hatte es gepackt. Frau Regneri fand es dagegen im Whirlpool angenehmer. Das Aqualand war sehr schön, wir hatten dort viel Spaß miteinander.
Wir konnten aber auch einfach nur so entspannen, es gab jede Menge Liegen, eine Grotte mit warmen Steinplatten und diverse Whirlpools unterschiedlicher Wassertemperatur. Im Aqualand blieben wir bis zum Abend und kehrten dann müde zur Jugendherberge zurück. Einige – besonders unsere Lehrerinnen – fielen schon nach kurzer Zeit in Tiefschlaf, andere konnten noch bis spät in die Nacht viele wichtige Dinge bereden.

Dann kam auch schon der letzte Tag und mit ihm das Sport- und Olympiamuseum. Auch hier wurden wir wieder geführt, dieses Mal von einem sportlichen Mann, der uns von der Antike bis zur Gegenwart durch die Welt des Sports leitete. Wir wissen jetzt, dass es gar nicht so einfach ist, mit Gewichten in der Hand aus dem Stand 2,50m weit zu springen – das muss man aber können, wenn man bei der Polizeisport­prüfung bestehen möchte. Wir wissen jetzt auch, dass die Griechen früher nackt ihren Sport betrieben haben, was die Frauen sowohl als Zuschauerinnen und natürlich auch als Athletinnen ausschloss. Und wir wissen jetzt auch, dass 2001 das Tor des Jahres vom damals 80-jährigen Kurt Meyer geschossen wurde!!! Ihr glaubt es nicht? Geht nach Köln ins Sportmuseum, dort könnt ihr die Aufzeichnung von diesem Tor auf einer Riesenleinwand sehen und noch von allen anderen „Toren des Jahres“ auch. Und ihr könnt auf dem Dach des Museums selbst Sport machen: Fußball, Basketball, Tennis, alles ist möglich und macht Spaß.

Was bleibt noch zu sagen? Erstens, wir werden zur nächsten Klassenfahrt wohl nicht mehr mit der Bahn fahren, denn von den sechs Verbindungen, die wir hätten bekom­men müssen, hat genau eine richtig hingehauen. Der Rest der Züge kam entweder zu spät oder fuhr auf einem anderen Gleis ab oder …   Busfahren kann so schön sein! Zweitens, die Jugendherberge in Köln-Deutz war klasse. Nette Zimmer, jedes Vierer- oder Sechser-Zimmer mit Dusche, gutes Essen, einen Kiosk, nette Leute und total zentral gelegen. Vom S-Bahnhof in Deutz (genau gegenüber der Jugendherberge) ist es nur eine Station bis zum Hauptbahnhof in Köln. Drittens, wir haben viel erlebt, viel gemeinsam gemacht und würden eigentlich gerne gleich wieder auf Klassenfahrt fahren.
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 30 Juni 2010 )
 
< zurück   weiter >