| Studientag „Rechtsextremismus im Alltag“ |
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am 17. Mai 2010 an der Fridtjof-Nansen-Akademie in Ingelheim
Daran anschließend stellte Herr Müller vom Ministerium des Inneren und für Sport in Rheinland-Pfalz in einem ausführlichen Vortrag die Situation aus Sicht des Verfassungsschutzes dar. In seinem Referat tauchten immer wieder Originalzitate, kurze Filmsequenzen, Musikstücke aus der rechtsextremen Szene auf. Auch setzte er sich mit den Fragen auseinander „Was ist wirklich extremistisch – und welche Ansichten bzw. Äußerungen sind es nicht?“ oder anders formuliert „Was ist verboten – und was nicht – auch wenn es vielleicht sehr bedenklich ist?!“ Immer wieder wurden auch unsere SchülerInnen eingebunden, nach ihrer Einschätzung und ihren eigenen Erfahrungen befragt, so dass es nicht langweilig wurde.Nach einem leckeren Mittagessen, das vom hauseigenen Koch der Fridtjof-Nansen-Akademie zubereitet wurde, gingen alle gestärkt in das Nachmittagsprogramm. Das sah folgendermaßen aus: In fünf verschiedenen Workshops zu den Themen „Demokratie und Toleranz“, „Rechtsextremismus und Musik“, „rechtsextremistische Symbole und ihre Bedeutung“, Rechtsextremismus im Internet“ und „Rechtsextremismus und Gewalt“ konnten die SchülerInnen in Gruppen arbeiten, Erfahrungen austauschen, Meinungen äußern und Vorschläge machen, wie mit den Erfahrungen umgegangen werden kann. Die Workshops empfanden viele SchülerInnen als sehr positiv: Hier wurde eine Brücke geschlagen zwischen dem Unterrichtsstoff „Zeit des Nationalsozialismus“ und aktuellen Erfahrungen der SchülerInnen.
Nachdem alle TeilnehmerInnen den Veranstaltern eine kurze schriftliche Rückmeldung gegeben hatten, brachen wir auf und kamen gegen 16.30 Uhr wieder in Kandel an. Ein interessanter, hoffentlich noch lange nachwirkender Tag lag hinter uns!
Team 9 |
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Am Montag, den 17. Mai brachen alle SchülerInnen der 9. Jahrgangsstufe gemeinsam zu einem Studientag nach Ingelheim auf. 7.30 Uhr standen die Busse vor der IGS und los ging es Richtung Norden. Nach eineinhalb Stunden Fahrt kamen wir an und nach einer kurzen und freundlichen Begrüßung ging es sofort los: Gezeigt wurde der Film „Wölfe im Schafspelz – Rechtsextremismus heute zwischen Agitation und Gewalt“. Anschließend konnten alle SchülerInnen ihre Meinung zum Film äußern und Fragen stellen.
Daran anschließend stellte Herr Müller vom Ministerium des Inneren und für Sport in Rheinland-Pfalz in einem ausführlichen Vortrag die Situation aus Sicht des Verfassungsschutzes dar. In seinem Referat tauchten immer wieder Originalzitate, kurze Filmsequenzen, Musikstücke aus der rechtsextremen Szene auf. Auch setzte er sich mit den Fragen auseinander „Was ist wirklich extremistisch – und welche Ansichten bzw. Äußerungen sind es nicht?“ oder anders formuliert „Was ist verboten – und was nicht – auch wenn es vielleicht sehr bedenklich ist?!“ Immer wieder wurden auch unsere SchülerInnen eingebunden, nach ihrer Einschätzung und ihren eigenen Erfahrungen befragt, so dass es nicht langweilig wurde.
Da jeder SchülerIn nur einen Workshop besuchen konnte (die Zeit erlaubte leider nicht mehr), beschlossen wir, dass an unserer Schule nicht nur eine Nachbesprechung, sondern eine Nachbearbeitung in Form von Expertenkongressen stattfinden wird.