IGS Kandel

Integrierte Gesamtschule Kandel

Integrierte Gesamtschule Kandel

Wir schaffen eine Atmosphäre, in der wir mit Freude und Spaß arbeiten können. Wir schätzen und respektieren einander und wollen ein gutes Vorbild sein. Wir helfen uns gegenseitig und übernehmen Verantwortung. Wir arbeiten offen, vertrauensvoll und diszipliniert im Team. Wir nehmen unsere Verschiedenheiten an und sehen sie als Chance, unsere Gemeinschaft zu stärken. Wir schaffen die Möglichkeit, unsere individuellen Fähigkeiten und Talente zu entfalten.

Vom Lotuseffekt bis Plastikflaschenbooten

Jugend forscht - Schüler experimentieren:

Vom Lotuseffekt an heimischen Pflanzen, Energy-Shots, dem Ukrainekonflikt und Plastikflaschenbooten

Auch 2016 war die IGS Kandel am Wettbewerb Schüler experimentieren – Jugend forscht mit vier eingereichten Arbeiten sehr erfolgreich am Start. 

Die erst 15-jährige Schülerin der 10a Corinna Roy startete im Bereich Jugend forscht Biologie in Landau. Sie untersuchte den Lotuseffekt an Pflanzen im heimischen Garten. Sie entwickelte hierzu ein Messverfahren, um den Abperleffekt von Wassertropfen an verschiedenen Pflanzenblättern vergleichen zu können. Sie pflegte und untersuchte zudem einen indischen Lotus und erkannte, dass die Blätter der heimischen Königskerze, der Harlekinweide und des Salbeis ebenfalls superhydrophob sind und die Wirkung des Lotus nur knapp unterschreiten. Das “i-Tüpfelchen“ ihrer Arbeit war jedoch, dass sie in den Sommerferien die Pflanzen am Institut für Mikrostrukturtechnik beim KIT Karlsruhe mit Hilfe eines Rasterelektronenmikroskops aufnahm und Rückschlüsse auf die Ursachen des Lotuseffektes ziehen konnte.

Vollkommen zurecht erhielt sie als jüngste Teilnehmerin in Ihrer Konkurrenz den zweiten Platz und konnte hierbei etliche frisch gebackene Abiturientinnen umliegender Gymnasien hinter sich lassen. Herzlichen Glückwunsch für diesen tollen Erfolg.

Auch zwei Abiturienten unserer Schule stellten sich mit in der Oberstufe angefertigten Facharbeiten der Jugend forscht-Konkurrenz: Kathrin Pfirrmann hatte den Koffeingehalt von verschiedenen Tees, Energy-Drinks und Energy-Shots untersucht und reichte Ihre Arbeit in der Kategorie Jugend forscht Chemie in Landau ein. Sie setzte für Ihre Untersuchungen das moderne Analyseverfahren der High-Pressure-Liquid-Chromatographie (HPLC) ein. Dankenswerterweise durfte sie diese Untersuchungen am Naturwissenschaftlichen Technikum Dr. Künkele in Landau (NTK) durchführen. Das Besondere an Kathrins Arbeit war, dass sie die Wirkung von verschiedenen koffeinhaltigen Getränken auch an Testpersonen mit Hilfe von Blutdruckmessungen und Fragebögen zum persönlichen Befinden untersuchte. Hierbei stellte sie einen Gewöhnungseffekt fest, der auch biochemisch zu begründen ist. Kathrin erhielt den Sonderpreis „Gesundheit“, gestiftet von der AOK. 

Oliver Jauernig startete mit der Arbeit „Die Ukraine: Geopolitische Aspekte im Spannungsfeld zwischen Russland und der EU“ im Fachgebiet Jugend forscht Geo- und Raumwissenschaften. Er musste dazu zum Wettbewerb nach Mainz anreisen. Oliver erhielt für seine umfangreichen Recherchen und Bewertungen den „Sonderpreis für die beste schöpferische Arbeit des Wettbewerbs“.

Im Fachgebiet Schüler experimentieren Technik nahmen Paul Keppel und Felix Schmitt (7c) mit dem Bau eines Plastikflaschenkatamarans am Wettbewerb in Kaiserslautern teil. Sie hatten das Ziel, einen schwimmfähigen Katamaran zu entwickeln, der ausschließlich aus Müll gebaut wurde. Auf die Idee kam Felix – in Neuburg an der Grenze zu Frankreich wohnend -, da sehr viele Deutsche in Frankreichs Supermärkten Wasser einkaufen. Zu den dort verwendeten Flaschen gibt es kein Pfandsystem und sie landen alle im Hausmüll. Paul und Felix konnten mit dem Bau des Bootes, das nach Ihren Berechnungen knapp 100 kg Last tragen kann, einen Beitrag zum „Upcycling von Müll leisten“. 

Wir danken allen Vertretern unserer Schule für ihren Einsatz und sind gespannt auf die Ideen und Forschungsvorhaben im nächsten Jahr.

Helmuth Biernoth


Platz 2 im Landeswettbewerb Schüler experimentieren

Felix Schmitt und Paul Keppel auf Platz 2 im Landeswettbewerb Schüler experimentieren


Die Erfolgsserie unserer Schüler bei den diesjährigen Regionalwettbewerben Jugend forscht – Schüler experimentieren konnte auch auf dem Landeswettbewerb, für den sich zwei Arbeiten der IGS Kandel qualifiziert hatten, fortgesetzt werden. Der Wettbewerb fand am 7. und 8. Mai 2015 in Ingelheim auf dem Gelände der Firma Boehringer statt. Alle Regionalsieger aus Rheinland-Pfalz  in den Sparten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Physik, Technik  und Mathematik/Informatik präsentierten  zwei Tage ihre Forschungsergebnisse der kritischen Jury und der Öffentlichkeit.
In der Sparte Arbeitswelt wurde die Arbeit von Paul Keppel und Felix Schmitt aus der Klasse 6c mit dem hervorragenden 2. Platz ausgezeichnet. Die beiden beschäftigten sich mit der Fragestellung „Stimmt es wirklich, dass man mit einem Bleistift einen 56 km langen Strich ziehen kann?“ Im Bereich der Chemie, wo mit insgesamt 14 Arbeiten die größte Anzahl an qualifizierten Projekten im Wettbewerb standen, konnten Emily Köhne und Elisabeth Steinbach (8c) einen Sonderpreis  der Johannes Gutenberg Universität Mainz, verbunden mit einer Einladung in das NaT-Labor, gewinnen.  Ihre Arbeit trug den Titel „Auf den Spuren der Chips“.

Berichte zu den Projekten finden sich direkt unterhalb dieses Beitrages.

 


Von Seife aus Chipsfett, Sudokoprogrammen, ...

Von Seife aus Chipsfett, Sudokoprogrammen, Wassertropfenkugelbahnen und Bleistiften

Auch 2015 setzte sich die Jugend-forscht-Schüler experimentieren-Erfolgsgeschichte der IGS Kandel fort. Vier Arbeiten gingen an drei verschiedenen Regionalwettbewerben an den Start und viermal erreichten unsere Schülerinnen und Schüler die Medaillenränge.
Am 19.2.2015 startete der Wettbewerb in Landau, der schon seit vielen Jahren vom NTK Künkele ausgerichtet wird. Mit von der Partie waren Julian Westermann, 13e, sowie Emily Koehne und Elisabeth Steinbach, 8b.
Julian beschäftigte sich im Fachgebiet Jugend forscht Mathematik/Informatik mit der Analyse von Sudokorätseln, wobei er Programme entwickelte, die sowohl die Lösung als auch das Generieren von Rätseln leisten können. Die Jury belohnte seine Arbeit mit dem dritten Platz.

 


Emily und Elisabeth nahmen am Wettbewerb Schüler experimentieren Chemie - der Kategorie mit den am meisten eingereichten Arbeiten - teil. Sie beschäftigten sich mit der Analyse von Chips hinsichtlich des Fettgehaltes. In unzähligen Experimenten und Versuchsreihen schafften sie es mit einfachen Schulmitteln die Angaben der Packungsbeschriftungen verschiedener Chipsarten ziemlich exakt zu bestätigen Sie entwickelten Methoden, die verwendeten Lösungsmittel wiederzugewinnen und erneut einzusetzen. Als „i-Tüpfelchen“ ihrer Arbeit produzierten sie abschließend aus dem extrahierten Fett wohlriechende Seife. Da sie nebenbei auch noch leckere fettarme Chips selbst herstellen konnten, wurden sie zu Recht mit dem ersten Platz und der erneuten Qualifikation für den Landeswettbewerb belohnt.


Am Tag darauf reisten Tim Quenzer und Simon Schimpf, 7c, zum Wettbewerb Schüler experimentieren Technik nach Frankenthal. Die beiden Tüftler hatten es sich zum Ziel gesetzt aus Holz eine Wassertropfenkugelbahn zu bauen. Fast ein Jahr lang testeten sie verschiedene Beschichtungen und Hölzer und schafften es schließlich eine wunderschöne und gut funktionierende Bahn zu bauen, die schon bald in unserem Schulhaus zu bestaunen sein wird. Sie setzten hierbei moderne Nanotechnologie ein und analysierten nebenbei verschiedene Anwendungsprobleme der getesteten Materialien. Die Jury bedachte die beiden zum ersten Mal teilnehmenden Forscher, die in einem Feld mit sieben eingereichten Arbeiten starteten,  mit einem hervorragenden 2. Platz.

 


Am 28.2.2015 traten schließlich Paul Keppel und Felix Schmitt am Wettbewerb Schüler-experimentieren Arbeitswelt in Kaiserslautern an. Sie gingen der Frage nach, „ob man wirklich mit einem Bleistift einen 56 km langen Strich ziehen kann?“ In dem Buch „Neon: Unnützes Wissen“ entdeckten sie diese Aussage und sie beschlossen sie experimentell zu überprüfen. Schon bald zeigte sich, dass es gar nicht so leicht ist herauszufinden, wie lange ein Bleistift wirklich schreibt, denn schließlich hängt es von sehr vielen Faktoren ab: Wie hart oder weich ist der Bleistift? Wie stark drückt der Schreiber auf das Papier? Welches Papier nutzt man? Kann man wirklich eine so lange Linie ziehen? Wie soll man dies überhaupt messen? Was passiert beim Spitzen?… Die Fragen nahmen kein Ende. Mit viel Kreativität entwickelten die beiden schließlich einen Versuchsaufbau, den sie immer wieder verfeinerten und optimierten. Am Ende ergaben ihre Rechnungen, dass man mit besonders weichen Bleistiften nicht einmal eine 5 km-Linie zeichnen kann, dass aber harte Bleistifte über 500 km schaffen könnten. Zudem hinterfragten sie ihre Ergebnisse kritisch und entwickelten viele weitere Versuchsideen. Die Jury belohnte sie dafür nicht nur mit dem ersten Platz unter acht eingereichten Arbeiten und der Qualifikation zum Landeswettbewerb, sondern sie vergaben an die beiden Jungen auch den Sonderpreis für Qualitätssicherung durch zerstörungsfreie Prüfung.


Allen „Jufos“ der IGS Kandel ein herzliches Dankeschön dafür, wie erfolgreich sie unsere Schule auch dieses Jahr in der Pfalz vertreten haben. Für den Landeswettbewerb am 7. und 8. Mai 2015 in Ingelheim drücken wir unseren Regionalsiegern natürlich die Daumen.

 

Hier ein dazu Artikel im Pfalz-Express


Großer Erfolg für die IGS Kandel beim Landeswettbewerb 2014

Großer Erfolg für die IGS Kandel beim Landeswettbewerb 2014
Schüler experimentieren/Chemie in Ingelheim
Zweiter Platz für die Arbeit „Das Geheimnis der Zauberstifte“

Die als Regionalsieger der Südpfalz für den am 8. und 9. Mai stattgefundenen Landeswettbewerb in Ingelheim qualifizierte Arbeit im Bereich Schüler experimentieren/Chemie feierte nun auch auf Landesebene einen großen Erfolg. In dem mit 15 Arbeiten aus ganz Rheinland-Pfalz sehr gut besetzten Feld schlugen sich Chiara Werle-Hahn, Julienne Brunsch und Elisabeth Steinbach der IGS Kandel ganz hervorragend und wurden mit dem zweiten Platz belohnt.
In ihrer Arbeit über das „Geheimnis der Zauberstifte“ beschäftigten sie sich mit der Wirkung des sogenannten „Magic Pens“, der bei einigen Filzstiftfarben beim Übermalen einen Farbwechsel hervorruft. Die drei kamen nicht nur den verschiedenen Mechanismen des Farbwechsels auf die Spur, sondern bauten einen eigenen Magic Pen, zugehörige Zauberstifte und entwickelten einen „Magic-Magic-Pen“, der den Farbwechsel in einigen Fällen wieder rückgängig machen kann.
Anfrage der Technischen Universität Dresden
Die Erfolge der drei Mädchen weckten das Interesse einer Diplomantin der Verfahrenstechnik Chemie der TU Dresden, welche bereits bei unserer Schule anfragte. Im Rahmen ihrer Vorlesung zur „Entwicklung neuer Produktideen“ möchte ihr Projektteam einen Nagellack entwickeln, dessen Farbe man gezielt verändern kann. Hierbei hoffen die Studenten aus Sachsen, auf die Ergebnisse unserer drei Jungforscherinnen zurückgreifen zu können.

 


Sonderpreis des Landrates Dr. Fritz Brechtel

Sonderpreis des Landrates Dr. Fritz Brechtel für das Engagement der IGS Kandel bei dem Wettbewerb Jugend forscht - Schüler experimentieren

Das schon seit 1997 Jahr für Jahr erfolgreiche Engagement der IGS Kandel beim Wettbewerb Jugend forscht - Schüler experimentieren würdigte der Landrat des Kreises Germersheim mit einem Sonderpreis in Höhe von 250 EUR. Das Geld kommt in der Jugend forscht AG weiteren Forschungsprojekten unserer Schule zu Gute.

Hühneraufzucht, Brausegranulat und Zauberstifte 2014


Auch beim diesjährigen Jugend forscht Regionalwettbewerb in Landau am 14.2.14 konnte die IGS Kandel große Erfolge feiern.
Drei Arbeiten wurden eingereicht und alle drei Arbeiten schafften den Sprung in die „Medaillenränge“.

Kim Offenbacher (Klasse 13) zog in einem Brutkasten Hühnerküken groß und untersuchte mit unendlicher Ausdauer, großer Sorgfalt und Sachverstand die Entwicklung der auf sie geprägten Küken. Sie wurde mit ihren Experimenten zur „Hühnermama“ und wandelte somit auf den Spuren von Konrad Lorenz. Ihre Arbeit „Kunstbrut und Aufzucht von Hühnerküken unter besonderer Berücksichtigung des Verhaltens während der Prägephase“ wurde in der Kategorie Jugend forscht Biologie mit dem dritten Rang belohnt.


 

In dem mit zehn eingereichten Arbeiten ungewöhnlich stark besetzten Wettbewerb Schüler experimentieren Chemie traten gleich zwei Teams unserer Schule an und beide konnten sich erfolgreich behaupten:
Jonas Maurer und Nils Hauser (Klasse 7d) untersuchten die Wirkung von Brausegranulat in Schokolade sowie einigen Jogurt- und Eissorten. Sie entdeckten mit der Reaktion von Natiumhydrogencarbonat mit Zitronensäure nicht nur eine der chemischen Ursachen für die auf der Zunge prickelnde Wirkung, sondern sie machten interessante Nebenbeobachtungen, wobei sie plausible Hypothesen und interessante weiterführende Fragen entwickelten, die auch die Fachjury nicht beantworten konnte. Zudem unternahmen die beiden – manchmal zum Leidwesen ihrer Familien – unzählige Versuche in der heimischen Küche, um aus Lebensmitteln selbst Brausegranulat herzustellen.
Vollkommen verdient erhielten die beiden den dritten Platz.

 

Den ersten Platz in diesem Wettbewerb und damit die Qualifikation für den Landeswettbewerb in Ingelheim am 8. und 9. Mai diesen Jahres erlangten Chiara Werle-Hahn, Elisabeth Steinbach und Julienne Brunsch (Klasse 7b). Sie untersuchten das „Geheimnis der Zauberstifte“. Es handelt sich hierbei um Filzstifte, die mit einer bestimmten Farbe auf Papier aufgemalt werden. Wenn man dann jedoch mit dem sogenannten „Magic Pen“ über die Farbe streicht, wechselt die Farbe. Sehr systematisch erkundeten die drei Schülerinnen die Hintergründe. Sie stellten zum Beispiel fest, dass drei der zwölf Stifte mit Indikatorfarbstoffen gefüllt sind und dass der „Magic Pen“ eine alkalische Sulfitlösung enthält, die die Indikatorfarbe wechseln lässt. Auch unternahmen sie viele Versuche, eigene Zauberstifte und einen „Magic Pen“ zu entwickeln und sie testeten erfolgreich Ideen für Stifte, die den Farbwechsel wieder rückgängig machen können.  Für den Landeswettbewerb wünschen wir den dreien alles Gute!

Bei der Siegerehrung wurde unserer Schule für das langjährige Engagement in diesem Wettbewerb –wir nehmen seit 1997 ohne Unterbrechung alljährlich mit Erfolg teil – der Schulpreis des Landrates des Kreises Germersheim in Höhe von 250 EUR zugesprochen. Der Landrat soll zu der offiziellen Preisverleihung noch nach Kandel kommen.

Abschließend möchte ich mich im Namen unserer Teilnehmer für das in diesem Jahr große Interesse durch Kollegen, Mitschüler und Eltern, die in der öffentlichen Besuchszeit des Wettbewerbs den „Jungforschern“ nicht nur persönliche Wertschätzung, sondern auch viel Lob und Anerkennung für ihre geleistete Arbeit zukommen ließen, bedanken.

Helmuth Biernoth, IGS Kandel


Helmuth


Jugend forscht Regionalwettbewerb 2013 in Landau

Darf ich es mir wohl erlauben meinen Artikel mit den Worten zu beginnen „Wie in jedem Jahr“? Ja! Denn auch in diesem Jahr war unsere Schule am 15. Februar beim Regionalwettbewerb in Landau mit mehreren Arbeiten vertreten.
So stellten sich Elisabeth Steinbach (12), Chiara Werle-Hahn (11), Julienne Brunsch (11)  „Im Topinamburfieber“ im Bereich der Schüler experimentieren – Biologie vor und erklärten bereitwillig der Jury und dem interessierten Publikum ihre beeindruckenden Forschungsergebnisse.


Eine weitere Biologiearbeit präsentierte die Oberstufenschülerin Anna Daumann (18). Sie führte erneut Kölreuters Kreuzungsversuche an Tabakpflanzen durch und zeigt damit seine wissenschaftshistorische Bedeutung auf.
Wussten Sie, dass man in einem Papiertopf Wasser über offener Flamme zum Kochen bringen kann? Unsere Schüler Jan Düthmann (12) und Linus Muckel (12) führten hierzu unzählige Versuche durch und wurden mit dem 1. Preis für die beste interdisziplinäre Arbeit bei Schüler experimentieren belohnt.

 

David Eymann (13) und Leon Göbes (13) zeigten, dass man Modellautos mit Magneten federn kann und wurden dafür mit dem 1. Preis in der Kategorie Schüler experimentieren – Technik ausgezeichnet und dürfen sich nun mit ihren Forschungsergebnissen beim Landeswettbewerb (am 25. und 26. April in Ingelheim bei der Firma Boehringer) vorstellen.


Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an Herrn Biernoth, der alle diese Arbeiten betreute und seit Jahren bereits vielen anderen Schülerinnen und Schülern mit Rat und Tat bei ihren Forschungsarbeiten zur Seite stand. So war es besonders schön, dass er den – mit einem Preisgeld von 1000€ dotierten - Sonderpreis der CTS im Namen aller, an Jugend forscht beteiligten Kolleginnen und Kollegen der IGS, entgegennahm.
Zu guter Letzt möchte ich noch auf die Arbeiten der beiden Oberstufenschülerinnen Miriam Jungheim und Rebecca Dambach hinweisen.
Rebecca (20) bewies, dass der deutsche Blumenhandel mit Kenia -
gewinnbringend für die Einen, schädlich für die anderen ist. Sie belegt den 3. Platz in der Kategorie Jugend forscht – Geo- und Raumwissenschaften.
Miriam (19) zeigte die Perspektiven der Tiefen Geothermie in der
Südpfalz auf und wurde damit nicht nur mit dem 2. Platz in der Kategorie Jugend forscht – Geo- und Raumwissenschaften belohnt, sondern zusätzlich noch mit dem Sonderpreis der Jury für erneuerbare Energien ausgezeichnet.


Ein herzliches und stolzes Dankeschön an alle Teilnehmer der IGS sowie dem Förderverein unserer Schule, der mit dem Sponsoring der Schul-T-Shirts dafür sorgte, dass unsere Schüler uns "auch optisch gut" bei dem Regionalwettbewerb vertreten konnten. Ich bin schon gespannt darauf, welche Ideen unseren Schülern wohl im nächsten Jahr – dem Motto von Jugend forscht treu bleibend – nicht mehr aus dem Kopf gehen.

Cathrin Sauret

Dritter Platz bei Jugend forscht

Großer Erfolg: Matthias Dreier erreicht beim Jugend forscht-Landeswettbewerb Rheinland Pfalz den dritten Platz

Beim Landeswettbewerb Jugend forscht, der in Rheinland Pfalz alljährlich von der BASF Ludwigshafen ausgerichtet wird, erreichte unser frisch gebackener Abiturient Matthias Dreier mit seiner Arbeit über den „Bau der 2. Wörther Rheinbrücke unter raumordnerischen Gesichtspunkten“ den dritten Platz.
Als Sieger des Regionalwettbewerbs hatte er sich für diesen Wettbewerb, der von 26. bis 28. März 2012 ausgetragen wurde, qualifiziert.


Nachdem unsere Schule beim Nachwuchswettbewerb Schüler experimentieren für die bis 15-Jährigen schon mehrfach gute Platzierungen und auch einige Landessiege erringen konnte, gelang nun Matthias Dreier als erstem Schüler der IGS Kandel auch im Landeswettbewerb Jugend forscht der Sprung aufs Treppchen. Matthias sorgte mit diesem Erfolg auch für die einzige Platzierung eines Schülers aus der Südpfalz.
Wir gratulieren Matthias von ganzem Herzen zu seinem Erfolgen, bedanken uns, dass er unsere Schule so positiv vertreten hat und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.


Helmuth Biernoth

Sonderpreis bei Jugend forscht

für Alexander Scharpf (MSS 13)

Beim diesjährigen Regionalwettbewerb Jugend forscht am 23.2.2012 in Landau erlangte Alexander Scharpf Klasse 13 in dem sehr gut besetzten Chemiewettbewerb nicht nur den hervorragenden dritten Platz, sondern er erhielt zudem den Sonderpreis „Nachwachsende Rohstoffe“ des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Alexander setzte sich in seiner Arbeit mit der Grätzelzelle – einer speziellen auf Farbstoffen basierenden Fotovoltaikzelle – auseinander. Er versuchte in seinen Forschungen zum einen eine solche Zelle mit möglichst einfachen Haushaltsmitteln zu bauen. Dabei verwandte er unter anderem das in Sonnenmilch, Zahnweiß und Deckweiß enthaltene weiße Pigment Titandioxid und arbeitete beim Brennen der Zellen mit dem Brennofen aus dem Kunstsaal unserer Schule. Zudem versuchte er die Zellspannung – er erreicht immerhin über 250 mV – über längere Zeit aufrecht zu erhalten, wobei beim Abdichten der Zelle Versuche mit Haargel und Sekundenkleber die besten Erfolge brachten, um den verwendeten Elektrolyten vor zu schnellem Austrocknen zu bewahren.

Wir gratulieren Alexander recht herzlich und wünschen ihm für das nach dem Abitur geplante Studium im Bereich Umwelttechnologie mit dem Schwerpunkt erneuerbare Energien, für das er sich mit diesen Auszeichnungen wirklich nachdrücklich empfohlen hat, alles Gute.
 
     Helmuth Biernoth

 

Regionalsieger Jugend forscht

Einen großen Erfolg feierte am Samstag, den 11.2.2012, Matthias Dreier (Klasse 13b) beim diesjährigen Regionalwettbewerb Jugend forscht in Neuwied.

Mit seiner Arbeit zu Planung und Bau der 2. Wörther Rheinbrücke unter raumordnerischen Gesichtspunkten konnte er die Jury der Geo- und Raumwissenschaften überzeugen und sich somit für den Landeswettbewerb Rheinland Pfalz am 26. und 27.März 2012 bei der BASF-Ludwigshafen qualifizieren.

Matthias bestach in seiner Arbeit mit einer sehr gründlichen Analyse aller diskutierten Brückenvarianten in und um Wörth. Hierbei ging er sowohl auf verkehrstechnische, ökologische als auch ökonomische Aspekte ein. Er entwickelte ein fundiertes persönliches Fazit und konnte dieses bezüglich der verschiedenen Standpunkte der involvierten baden-württembergischen und rheinland-pfälzischen politischen Landesverbände einordnen. Zudem zeigte er sich über den Prozess der politischen Entscheidungsfindung bestens informiert.

Da in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften nur wenige Teilnehmer an den Start gingen, fanden nicht in allen Regionen Rheinland Pfalz Regionalwettbewerbe statt und so kam es, dass in diesem Jahr die Teilnehmer aus der Südpfalz nicht in Landau, sondern in Neuwied an den Start gingen.

Vielen Dank an Herrn Kober-Sitter, der Matthias nicht nur nach Neuwied brachte, sondern auch sehr gut betreute.

Helmuth Biernoth



Agar Agar-Windel

„Agar Agar-Windel“ im Wettstreit mit Gummibärchen, Kaugummis, rostenden Nägeln und Wackelpuddingseife!

Für den diesjährigen Landeswettbewerb „Schüler experimentieren - Chemie“ in Ingelheim vom 15. bis 16.April 2010 hatte sich Nicolas Schreiber (9b) als Regionalsieger der Südpfalz qualifiziert.

Zum von der Patenfirma Böhringer ausgetragenen Landeswettbewerb reisten neben Nicolas elf weitere Schüler bzw. Schülergruppen mit ihren Chemiearbeiten mit ihren bereits prämierten Arbeiten an. Zudem gab es auch Arbeiten im Bereich Biologie, Mathematik/Informatik, Geo- und Raumwissenschaften, Technik, Physik und Arbeitswelt.

Nicolas erhielt mit seiner Arbeit über alternative Windelfüllungen aus Haushaltsmitteln, die im Unterschied zum verwendeten Superabsorber biologisch abbaubar sein sollten, erneut einen Preis.

Die Jury verlieh ihm den mit 100 EUR dotierten 2. Preis im Rahmen der Kategorie „Interdisziplinäre Arbeiten“. Schon auf Regionalebene wurde mit einem zusätzlich vergebenen Umweltpreis honoriert, dass Nicolas mit seinem Thema und seiner Arbeit nicht nur im Bereich der Chemie experimentierte und forschte, sondern auch die Grenzen zu Biologie und Ökologie überschritt und seine Problemstellung ganzheitlich bearbeitete.

Für Nicolas war die Teilnahe ein besonderes Erlebnis. Neben den vielen Anregungen und interessanten Ideen der besten „Jungforscher“ aus Rheinland-Pfalz, wie z.B. die „Herstellung von nicht klebrigen Kaugummis“ oder „Tinte aus Bananen“, die es für ihn gab, konnten bei dem zweitägigen Wettbewerb neue Kontakte geknüpft werden.

Zudem veranstaltet die Patenfirma erneut ein interessantes Rahmenprogramm, bei dem – wie im Vorjahr – der Gedächtniskünstler ERIC verblüffende Kunststücke vorführte und den Schülern Anregungen gab, die Möglichkeiten des Gedächtnisses besser ausschöpfen zu können.Helmuth Biernoth


Puddingwindeln, Fruchtfliegenfallen und Bienenköniginnen

Sehr erfolgreiche Teilnahme der IGS Kandel am Wettbewerb „Jugend forscht - Schüler experimentieren“ 2010 in Landau

Zum wiederholten Mal schnitt die IGS Kandel beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht -Schüler experimentieren“ als die erfolgreichste Schule des Landkreises Germersheim ab. So erhielt die Schule wie in den letzten Jahren den Sonderpreis des Landrates mit einer Geldspende in Höhe von 250 EUR, die der Jufo-AG unserer Schule zufließen wird.

Luisa Schneider (6a) und Patricia Kolb (6b) untersuchten im Fachbereich „Schüler experimentieren Biologie“, wie man mit Haushaltsmitteln am besten die lästigen Fruchtfliegen bekämpfen kann. Die beiden fanden heraus, dass unter den getesteten Essigsorten besonders der Apfelessig die kleinen Plagegeister anzieht. Als sie auf die Idee kamen, dass die Fliegen auch auf Farben ansprechen könnten, führten sie Versuche mit Lebensmittelfarbe durch und stellten fest, dass die Fallen mit rot gefärbtem Apfelessig am meisten Fruchtfliegen anzogen. Sie informierten sich eingehend über die Biologie der „Drosophila“ (das ist der wissenschaftliche Name der Essigfliege) und recherchierten und testeten verschiedene, weitere Arten von Fruchtfliegenfallen. Ob die Fallen die Fliegen nur anziehen oder wirklich bekämpfen, blieb eine offene Frage und könnte Ausgangspunkt für weitere Experimente sein. Mit ihrem Vortrag und dem hübsch gestalteten Infostand wurden Patricia und Luisa mit dem zweiten Platz belohnt. 

Nicolas Schreiber (9b) setzte sich mit dem Thema Windeln auseinander. Er wollte herausfinden, ob Wasser bindende Haushaltsmittel wie Stärke, Pudding, Agar-Agar, Leim oder Gelatine als Ersatz für den in Windeln verwendeten Superabsorber dienen könnten. In umfangreichen Heimversuchen mit einem selbst entwickelten Versuchsaufbau verglich er das Aufnahmevermögen dieser Stoffe experimentell, und machte dabei interessante Nebenbeobachtungen, die zu weiteren Forschungen – insbesondere hinsichtlich der biologischen Abbaubarkeit – Anlass bieten. Mit seiner Arbeit und dem obligatorischen Fachgespräch überzeugte er die Jury, so dass er sich schließlich über den ersten Platz und die Qualifikation für den Landeswettbewerb „Schüler experimentieren Chemie“ in Ingelheim am 15. und 16. April 2010 freuen durfte. Zudem wurde der Arbeit von Nicolas der den Sonderpreis „Umwelt“ zugesprochen.

Ein besonderes Kunststück gelang Julia Döllinger aus der Jahrgangsstufe 13. Als erste Oberstufenschülerin der IGS gelang es ihr, den Regionalentscheid „Jugend forscht Biologie“ zu gewinnen und sich für den Landeswettbewerb zu qualifizieren.Julia befasste sich in ihrer Arbeit mit der Zucht von Bienenköniginnen. Anlass war der erfolglose Versuch ihres Bruders im Jahr 2007, für seine Bienenvölker Königinnen nachzuzüchten. Julia begann von ihrem Bruder das Imkerhandwerk zu erlernen, informierte sich über praktizierte Königinnenzuchtmethoden und optimierte schließlich ein Verfahren, bei dem ihr die Zucht von 13 Königinnen gelang. Auch konnte sie eine Vermutung herausarbeiten und belegen, was bei dem Zuchtversuch ihres Bruders falsch gemacht wurde.Beeindruckend sind in Julias Arbeit insbesondere die hervorragenden fotografischen Aufnahmen, die ihre experimentelle Arbeit belegen und die bestimmt bald in einer unserer Vitrinen im Schulhaus zu bewundern sind. Wir drücken ihr nun die Daumen für den Landeswettbewerb, der vom 23. bis 25. März 2010 bei der BASF in Ludwigshafen ausgetragen wird, und vielleicht kann sie sich auch dort behaupten und sich sogar für das Bundesfinale in Essen qualifizieren!

Wie schon im Vorjahr freuten wir uns zudem, dass mit Constanze Krauswitz und Wolfgang Stiegeler Lehrer unserer Schule und mit Anne Merks eine ehemalige Schülerin in das Jurorenteam berufen wurden. Wir wollen in den nächsten Jahren das Engagement in diesem Wettbewerb fortsetzen und nach Möglichkeit ausweiten. Jedenfalls hoffen wir noch mehr Schüler, Kollegen, Eltern (auch sie können als Betreuer aktiv werden) mit dem „Jufo-Virus“ infizieren zu können und freuen uns auf die neuen Ideen und die Experimentierfreude unserer Schüler.

Abschließend möchte ich dem Förderverein der IGS Kandel danken, der unseren Teilnehmern für den Wettbewerb Polohemden mit unserem Logo finanzierte, womit die Jungforscher unsere Schule auch „optisch“ gut vertreten konnten!

2017 November
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Allerheiligen
Die Schule ist geschlossen, Frei für alle Schülerinnen und Schüler!
Beginn der Schullaufbahnberatung Kl. 9+10 bis 10.11.17
Einzeltermine mit SchülerInnen/Eltern/LehrerInnen, die individuell vereinbart werden.
Elternsprechabend 5-12,17.00 Uhr bis 20.00 Uhr
Terminvereinbarung durch die Schülerinnen und Schüler beim Fachlehrer direkt.
Studientag des Kollegiums
Ganztags frei für Klassenstufe 5-12, MSS13 schreibt Kursarbeiten
Studientag des Kollegiums
Ganztags frei für Klassenstufe 5-12, MSS13 schreibt Kursarbeiten
Stufe 8-10 Berufsberatung
Frau Metzdorf von der Agentur für Arbeit ist im Haus. Unsere SchülerInnen können sich über die Tutoren zu einer Einzelberatung anmelden.

Das sind wir...