IGS Kandel

Integrierte Gesamtschule Kandel

Integrierte Gesamtschule Kandel

Wir schaffen eine Atmosphäre, in der wir mit Freude und Spaß arbeiten können. Wir schätzen und respektieren einander und wollen ein gutes Vorbild sein. Wir helfen uns gegenseitig und übernehmen Verantwortung. Wir arbeiten offen, vertrauensvoll und diszipliniert im Team. Wir nehmen unsere Verschiedenheiten an und sehen sie als Chance, unsere Gemeinschaft zu stärken. Wir schaffen die Möglichkeit, unsere individuellen Fähigkeiten und Talente zu entfalten.

Allgemeine Informationen

IGS Abschlüsse

Ab der Klassenstufe 8 erhalten unsere Schülerinnen und Schüler zusammen mit dem Zeugnis eine Prognose über die voraussichtliche Schullaufbahn in der Sekundarstufe I. Im Folgenden werden die Bedingungen für die Abschlüsse und Übergänge erläutert.

An der IGS Kandel können folgende Abschlüsse und Berechtigungen erworben werden:

  • Abschluss der Berufsreife  (ehemaliger ‚Hauptschulabschluss‘) nach dem erfolgreichen Besuch der Klassenstufe 9 (§ 74, Abs. 2 der Übergreifenden Schulordnung)
  • Berechtigung zum Übertritt in die Jahrgangsstufe 10 (§ 67 der ÜSchO)
  • Qualifizierter Sekundarabschluss I (ehemalige ‚Mittlere Reife‘) nach dem erfolgreichen Besuch der Klassenstufe 10 (§ 75 der ÜSchO)
  • Berechtigung zum Übertritt in die Jahrgangsstufe 11 der gymnasialen Oberstufe (§30 der ÜSchO, landesrecht.rlp.de/jportal/... oder www.mbwjk.rlp.de/...)


Zum Erreichen der verschiedenen Abschlüsse bzw. Berechtigungen müssen
Teilnahmeverpflichtungen (Besuch bestimmter Leistungsniveaus) und Leistungsverpflichtungen (Erreichen bestimmter Noten) erfüllt werden.
   


1. Abschluss der Berufsreife (ehem. Hauptschulabschluss)

Teilnahmeverpflichtung

Es besteht keine spezifische Kursverpflichtung.
Bei differenzierten Fächern werden die Noten der G-Kurse unverändert übernommen. Die Noten auf den höheren Leistungsebenen werden je Leistungsebene um eine Notenstufe besser gewertet.

Leistungsverpflichtung

Die Leistungen auf G-Kurs-Niveau in den differenzierten Fächern und die Leistungen in den nicht differenzierten Fächern dürfen in nicht mehr als zwei Fächern unter der Note ‘ausreichend’ liegen.
Ein Ausgleich ist nicht möglich, wenn Deutsch und Mathematik oder mehr als drei Fächer unter ‘ausreichend’ liegen.
Bei drei Fächern unter ‘ausreichend’ muss eine Note ausgeglichen werden. Deutsch oder Mathematik kann nur innerhalb der Fächergruppe Deutsch, Mathematik, Englisch oder Wahlpflichtfach (WPF) ausgeglichen werden.


2. Berechtigung zum Übertritt in die Klassenstufe 10

Teilnahmeverpflichtung

In differenzierten Fächern ist die Teilnahme an mindestens zwei E1-Kursen in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik erforderlich.

Leistungsverpflichtung

Am Ende der Klassenstufe 9 wird eine Versetzungsentscheidung getroffen, wobei die Noten in Fächern mit äußerer Leistungsdifferenzierung entsprechend der jeweiligen Leistungsebene bei der Dreier-Differenzierung auf das mittlere Niveau bzw. bei der Zweier-Differenzierung auf das obere Niveau umgerechnet werden.

Ein Schüler wird versetzt, wenn er in keinem Fach eine Note unter ‘ausreichend’ oder nur in einem Fach die Note ‘mangelhaft’ hat. Darüber hinaus müssen alle unter ‘aus-reichend’ liegenden Noten ausgeglichen werden.

Ausgleichsbestimmungen: Die Note ‘ungenügend’ kann durch ‘sehr gut’, ‘mangelhaft’ durch ‘gut’ (anstelle von ‘sehr gut’ zweimal ‘gut’, von ‘gut’ zweimal ‘befriedigend’) ausgeglichen werden. Deutsch, Englisch und Mathematik können nur durch jeweils ein Fach dieser Gruppe oder durch das Wahlpflichtfach (WPF) ausgeglichen werden.
Ein Ausgleich ist nicht möglich, wenn in vier Fächern die Noten unter ‘ausreichend’ liegen, bzw. in drei Fächern, sofern mehr als ein Fach zu Deutsch, Englisch und Mathematik gehört.


3. Qualifizierter Sekundarabschluss I (Realschulabschluss)

Teilnahmeverpflichtung

In differenzierten Fächern ist die Teilnahme an mindestens zwei E-, E1- oder E2-Kursen erforderlich.

Leistungsverpflichtung

In allen Kursen der oberen oder mittleren Ebene müssen mindestens ausreichende Leistungen erbracht werden, in den Kursen der unteren oder untersten Ebene mindestens befriedigende Leistungen.

In allen Fächern ohne Fachleistungsdifferenzierung sind in mindestens zwei Fächern befriedigende, in den übrigen mindestens ausreichende Leistungen erforderlich.
Ein Ausgleich ist erforderlich, wenn in mehr als einem Fach die Mindestanforderungen unterschritten sind; dabei gilt:

Mindestanforderung ‘befriedigend’ um eine Notenstufe unterschritten: Ausgleich durch ‘gut’;
Mindestanforderung ‘befriedigend’ um zwei Notenstufen unterschritten: Ausgleich durch ‘sehr gut’; Deutsch, Englisch, Mathematik nur innerhalb dieser Fächergruppe oder durch WPF möglich.
Ein Ausgleich ist nicht möglich, wenn die Mindestanforderung in vier Fächern nicht vorliegt, bzw. in drei Fächern, sofern mehr als ein Fach zu Deutsch, Englisch und Mathematik gehört.

Bei differenzierten Fächern werden die Noten der oberen Leistungsebene (Zweier-Differenzierung), bzw. der mittleren Ebene (Dreier-Differenzierung) unverändert übernommen.

Die Noten der höheren Leistungsebene werden um eine Notenstufe besser, die Noten der unteren Leistungsebene um eine Notenstufe schlechter gewertet.


4. Berechtigung zum Übertritt in die Jahrgangsstufe 11 der gymnasialen  Oberstufe

Teilnahmeverpflichtung

In differenzierten Fächern ist die Teilnahme an mindestens drei oberen Leistungsebenen (E-Kurse in Biologie, Chemie, Physik und E2-Kurse in Deutsch, Englisch, Mathematik) erforderlich; davon müssen zwei Kurse zu den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik gehören.

Belegung von E2, bzw. E-Kursen:

D, M     und E oder eine Naturwissenschaft oder Französisch*
D, E     und M oder eine Naturwissenschaft oder Französisch*
E, M     und D oder eine Naturwissenschaft oder Französisch*

Bemerkung: * Französisch nur bei Unterricht auf gymnasialem Niveau

Leistungsverpflichtung

In den Fächern mit äußerer Leistungsdifferenzierung müssen in den E- und E1-Kursen mindestens befriedigende, in den E2-Kursen mindestens ausreichende Leistungen erbracht werden.

In allen anderen Fächern sind mindestens ausreichende und im Durchschnitt befrie-digende Leistungen zu erbringen.

In einem Fach kann die Mindestnote um eine Notenstufe unterschritten sein.
In allen anderen Fällen ist ein Ausgleich erforderlich (siehe Qualifizierter Sekundarabschluss I). Ein Ausgleich ist nicht möglich, wenn Unterschreitungen in vier Fächern vorliegen oder in drei Fächern, sofern mehr als ein Fach Deutsch, Englisch oder Mathematik ist. Ein Ausgleich ist bei diesen Fächern (bis auf Weiteres) auch durch ein Nebenfach möglich.

Wird die Berechtigung zum Übertritt in die Oberstufe nicht erteilt, kann eine Prüfung abgelegt werden. Die Prüfung findet nach näherer Festlegung durch die aufnehmende Schule an zwei Tagen innerhalb der letzten fünf Unterrichtstage vor Beginn der Sommerferien statt (§ 30, Abs. 4-6 ÜSchO).


Umstufungsverfahren

 

Alljährlich gibt es in der Schüler- und Elternschaft Nachfragen zum Umstufungsverfahren, zu Fristen für letztmögliche Kursbelegungen, zu Prüfungen und anderen Regelungen. Wir möchten nochmals auf die wichtigsten Punkte hinzuweisen:

 

Umstufungen

Anträge zur Umstufung stellt allein die jeweilige Fachlehrerin / der jeweilige Fachlehrer, ein anderes Mitglied der Notenkonferenz oder der Vorsitzende. Dies geschieht auf Grundlage des Leistungsstandes und pädagogischer Überlegungen. Es gibt keinen Notenautomatismus für Auf- und Abstufung; weder Eltern noch Schüler können formell Anträge stellen oder gar Umstufungen einfordern.

 

Informationen zum Leistungsstand

Deshalb sollten SchülerInnen und Eltern mit den TutorInnen und FachlehrerInnen, aber auch  SchülerInnen mit ihren Eltern untereinander in einem permanenten Austausch stehen - damit alle Beteiligten über den Leistungsstand wie auch die weiteren Perspektiven und Ziele zur Schullaufbahn ausreichend und rechtzeitig informiert sind.

Lehrerinnen und Lehrer sind gehalten, Eltern über den Leistungsstand ihrer Kinder auf dem Laufenden zu halten, v.a. im Fall dramatischer Leistungseinbrüche. (Dies geschieht bereits über die Rückgabe der Arbeiten).

Die Informationspflicht der Schule kann keine Einbahnstraße sein. Zunächst müssen und wollen wir davon ausgehen können, dass die SchülerInnen ihre Eltern eigenverantwortlich auf dem Laufenden halten. Und auch die Eltern sind gehalten, entsprechende Angebote, wie Elternsprechtage oder den Beratungsabend (siehe oben) wahrzunehmen und ihre Tochter / ihren Sohn auch in einem Alter, in dem sie zunehmend selbständiger und eigenverantwortlicher sein wollen und werden sollten, dennoch „im Blick zu haben“. Alle Beteiligten sollten hier zum Wohle des Kindes an einem Strang ziehen.

 

Zeitplan (Kursbelegung – letzte Möglichkeiten)

Zu den Fristen für letztmögliche schullaufbahnentscheidende Um-/Einstufungen gilt generell:

Die Schülerin / der Schüler muss am Ende des 9. bzw.10. Schuljahres bereits die Kursbelegung haben (also im 2. Halbjahr gehabt haben), welche sie/er für ihr/sein Weiterkommen (Übergang in 10 oder Übergang in die MSS) braucht. Folglich finden die alles entscheidenden Einstufungen in der Halbjahres-Notenkonferenz statt.

SchülerInnen des 9. Jahrganges, welche den Qualifizierten Schulabschluss (früher „Mittlere Reife“) anstreben, benötigen dann in den Fächern mit drei Leistungsebenen mindestens zwei Kurse des mittleren Niveaus (also E1), SchülerInnen des 10. Jahrganges, welche die Oberstufe besuchen wollen, müssen in mindestens 3 Kursen das oberste Niveau besucht haben, davon mindestens 2 E2-Kurse in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik. Daneben spielen natürlich auch die Noten bzw. der Notendurchschnitt eine Rolle. Das Nähere hierzu regeln die Bestimmungen zu Versetzung und Übergang der Übergreifenden Schulordnung, § 30,3 (MSS) und § 67,2 (10. Klasse).

 

Aufnahmeprüfung für die MSS bei Kursunterbelegung

Wichtig: SchülerInnen, welche die Oberstufe anstreben, aber in der Kursbelegung nicht die Voraussetzungen erfüllen (also z.B. nur einen E2-Kurs belegt haben), haben die Möglichkeit, sich einer Aufnahmeprüfung für die Oberstufe zu unterziehen und den Nachweis zu erbringen, dass sie über die notwendigen Voraussetzungen verfügen. In diesem Fall gilt es zu beachten, dass eine provisorische Anmeldung für die Oberstufe bis spätestens 1. März (Anmeldeschluss) bei dem MSS-Leiter, Herrn Venter, erfolgen muss!

(Am 1. März ist auch  Anmeldeschluss für die Berufsbildenden Schulen. Zieht man eine solche Aufnahmeprüfung in Erwägung, sollte man unbedingt - für den Fall des Scheiterns - zweigleisig fahren.)

Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Erfolgsaussichten bei Aufnahmeprüfungen recht gering sind, dies vor allem deshalb, weil gemeinhin große Stofflücken und Leistungsdefizite der Grund für den fehlenden E2-Kurs sind und diese Lücken bis zur Prüfung in der letzten Unterrichtswoche (§ 30,5) meist nicht ausreichend geschlossen werden können.

 

Freiwilliger Verzicht auf „E2-Chance“

Es kommt immer wieder vor, dass gute bis sehr gute SchülerInnen wünschen, im E1-Kurs eines Hauptfaches zu bleiben, und dies, obgleich die Fachlehrerin/der Fachlehrer die Aufstufung von den Leistungen her ausdrücklich befürwortet. Ihr Argument: Sie wüssten genau, dass sie eine Ausbildung machen wollen/werden oder hätten den Vertrag bereits unterschrieben, weshalb sie ihre „guten Noten (im unteren Kurs) nicht (durch eine Aufstufung) gefährden wollten.“

Diese Haltung ist durchaus verständlich. Wir möchten aber hierzu zu bedenken geben,

 

- dass man mit dieser Strategie (wenn z.B. der zweite E2-Kurs dann fehlt) auch später die Zulassung zur gymnasialen Oberstufe (MSS) eines anderen Gymnasiums verwirkt! D.h. die betreffende Schülerin / der betreffende Schüler muss, für den Fall, dass sie/er es sich doch wieder anders überlegt (und Abitur machen möchte), sich später einer Aufnahmeprüfung unterziehen, die man im ungünstigen Falle auch nicht bestehen kann.

 

- dass eine Verschlechterung um eine Notenstufe irrelevant für das Abschlusszeugnis wäre, da dieses dann im Vergleichszeugnis auf mittleres Niveau umgerechnet wird, die Note also wieder um eine Stufe nach oben korrigiert wird. 

 

Daher raten wir nachdrücklich dazu, in solchen Fällen frühzeitig mit FachlehrerInnen, TutorInnen, der Stufenleitung und/oder der Berufsberatung darüber zu reden und sich ausreichend beraten zu lassen. Den Wunsch nach freiwilligem Verbleiben in einem unteren Kurs (trotz guter bis sehr guter Noten) lassen wir uns in jedem Fall mittels unterschriebener Erklärung der Erziehungsberechtigten schriftlich bestätigen.

 

Martin Rothe, Stufenleitung 9/10

Rüdiger Boeckmann, Didaktische Koordination

 

 


2017 November
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Allerheiligen
Die Schule ist geschlossen, Frei für alle Schülerinnen und Schüler!
Beginn der Schullaufbahnberatung Kl. 9+10 bis 10.11.17
Einzeltermine mit SchülerInnen/Eltern/LehrerInnen, die individuell vereinbart werden.
Elternsprechabend 5-12,17.00 Uhr bis 20.00 Uhr
Terminvereinbarung durch die Schülerinnen und Schüler beim Fachlehrer direkt.
Studientag des Kollegiums
Ganztags frei für Klassenstufe 5-12, MSS13 schreibt Kursarbeiten
Studientag des Kollegiums
Ganztags frei für Klassenstufe 5-12, MSS13 schreibt Kursarbeiten
Stufe 8-10 Berufsberatung
Frau Metzdorf von der Agentur für Arbeit ist im Haus. Unsere SchülerInnen können sich über die Tutoren zu einer Einzelberatung anmelden.

Das sind wir...